3. PCR-Analyse der Abstriche

Meine Gedanken und Fragen hierzu kommen aufgrund des Lesens diverser Studien und Artikel, die ich im Verlauf des Jahres gelesen habe. Besonders Publikationen über den “Drosten”-Test, mit all den Hintergründen, wie es überhaupt dazu gekommen ist. Auch einen Artikel von Dr. Stefan Lanka mit dem Titel Fehldeutung Virus II – Anfang und Ende der Corona-Krise habe ich gelesen, und mich stark bei anderen über die PCR Methode und andere relevante Dinge informiert:

  • Nicht zielführend ist die Anwendung dieser Methode bei Gesunden, also Symptomlosen!
  • Mit der PCR können keine unbekannten Sequenzen und keine unbekannten Viren nachgewiesen werden. Man muss zuerst das Virus isolieren und sein Genom vollständig bestimmen.
  • Dies ist am Anfang nicht geschehen, Herr Prof. Drosten hat etwas anderes gemacht. Er hat in Datenbanken nach kurzen genetischen Sequenzen gesucht, die SARS-Viren zugeschrieben werden. Auf dieser Basis hat er dann die PCR-Primer-Sequenzen entworfen, um damit das noch unbekannte Virus in China mit seiner real-time RT-PCR “nachzuweisen”. Wie soll das gehen??
  • Er hat also nicht wirklich das gemacht, was man machen sollte. Ich kann doch nicht einfach etwas Unbekanntes erfinden und abschätzen, wie es mir beliebt, ohne dass ich eine genauere Methode anwende, falls diese vorhanden ist.
  • Ist eine genauere Methode nicht vorhanden oder zumutbar, so darf ich aber nicht die Freiheitsrechte der Menschen auf Basis ungenauer Ergebnisse beschneiden!
  • Ich muss immer andere Indikatoren vorrangig betrachten, also ein Mediziner sieht sich den Menschen an und erkennt ziemlich schnell und grob, ob ihm etwas fehlt oder nicht. Fehlt ihm gar nichts, dann ist auch jegliche PCR nicht sinnvoll. Siehe auch die neuen Vorgaben der WHO.
  • Du siehst also, es kann schon hier am Anfang etwas nicht stimmen, Herr Prof. Drosten ist schon früher durch PCR und andere Empfehlungen aufgefallen, sobald irgendwo auf der Welt eine Krankheit kursierte oder auch nicht. Übertreibungen einer Krankheit sind auf jeden Fall schlecht.
  • Wurde das Genom dieses Virus zumindest später isoliert und sein Genom vollständig bestimmt? Wie relevant ist das, wenn es später oft mutiert?
  • Es wurde später auch in Österreich ein Coronavirus bildlich dargestellt. Nehmen wir an, es wurde tatsächlich entnommen, gereinigt/isoliert und unter dem Elektronenmikroskop dargestellt. Doch hat man es dann auch vollständig sequenziert, also sein gesamtes Genom bestimmt?
  • Reichen kurze (virus-typische) Sequenzen, ohne vollständiges Genom, um ein Virus zu identifizieren? Denn dies ist ja gerade das weltweite PCR-Verfahren mit all den Konsequenzen.
  • Auch wenn das Virus isoliert und eindeutig als infektiös festgestellt wäre, nach den Regeln oder Postulaten dieses Fachgebietes: Warum vermehrt man bei der PCR-Analyse nur ein bis zwei kurze Gensequenzen des gesamten Genoms? Können hier nicht fehlerhaft auch andere Dinge “gefunden” bzw. vermehrt werden? Somit kann man alles in jedem finden, gemäß Erfinder Kary Mullis. Hier spielt auch die sogenannte Exosomen-Theorie eine Rolle, siehe Video am Schluss.
  • Eine PCR vermehrt also eventuell auch harmlose oder zelleigene Materialien und man kann dies fehlerhaft als Vorhandensein eines Krankheitserregers ansehen.
  • Der wahre Nachweis ist die Virus-Isolation und das Zeigen, dass es auch vermehrungsfähig und infektiös ist. Kontrollversuche müssten auch gemacht werden.
  • Ein PCR-“Gerät”, z.B. ein ThermoCycler vermehrt eine bereits vorhandene Sequenz mit Hilfe des Enzyms/Katalysators Polymerase in mehreren Erwärmungs- und Abkühlzyklen. Ein niedriger Zyklus-Schwellwert, auch Cycle Threshold-Wert (Ct-Wert), kann eine Korrelation mit etwas zeigen, aber niemals einen Kausalitätsnachweis “Erreger X verursacht (alleine) eben jetzt die Krankheit Y” erbringen. Besonders bei Gesunden: Was soll denn da bewiesen sein?!
  • Eine PCR ist kein (binärer) Test mit Ja/Nein oder Positiv/Negativ, eine PCR vermehrt Genmaterial.
  • Das Vorhandensein eines intakten und vermehrungsfähigen Virus kann so nicht nachgewiesen werden. Eine Aussage über das Vorliegen einer Infektion oder über Infektiosität eines Menschen kann dadurch nicht getroffen werden. Dazu gibt es auch offizielle, behördliche Stellungnahmen.
  • Die kurzen Gensequenzen, die da vermehrt werden … bedeuten also nicht zwingend viel.
  • Zusätzlich sucht man immer nur nach diesen Sequenzen und nicht parallel dazu auch noch nach Sequenzen von bekannten Influenza- und anderen -viren. Somit entsteht ein Verzerrungsfaktor durch die Schenkung der Aufmerksamkeit nur weniger, bestimmter Gensequenzen, welche man dann auch (eventuell) unzulässigerweise einem „Krankheitserreger“ zuordnet, den man SARSCoV-2 benannt hat. Auf andere potenzielle „Krankheitserreger“ schaut man gar nicht!
  • … etc etc

Hier ein kurzes und einfaches Video über die Exosomentheorie im Zusammenhang mit “Corona”

Fazit: Es sollen nie PCR-Analysen von Abstrichen Gesunder gemacht werden! Auch bei leicht verlaufenden Krankheiten soll eine PCR-Analyse nicht gemacht werden. Diese Methode sollte bei schwerwiegend Kranken (nach Ausschluss anderer Ursachen) am Schluss angewendet werden in der Reihenfolge der Diagnostik, falls überhaupt … und immer mit dem Hintergedanken, dass auch das Gezeigte / Vermehrte eventuell bedeutungslos ist. Das braucht man aber Medizinern und sonstigen Fachkundigen nicht zu sagen, sie wissen schon was sie tun! Schade nur, dass Politiker und andere nicht sinnvoll oder zum Wohl des Volkes entscheiden wollen.

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