Es ist erstaunlich, dass nun ca. 1 Jahr vergangen ist, in dem die Medien täglich über etwas berichtet haben, das diese enorme Aufmerksamkeit nie bekommen sollte. Doch noch schlimmer ist die sofortige Verdrängung von Fachkundigen oder Kritikern, die auch alternative Sichtweisen aufzeigen und verständlicherweise kritische Fragen stellen. Auch ich will (erneut) meine Gedanken zeigen und kritische Fragen stellen. Dabei dürfte auch der eine oder andere Gedanke auftauchen, der für viele Verfechter des öffentlichen Narratives ein Tabu darstellt, weil diese Leute derzeit manche Dinge immer als gegeben hinnehmen und nie hinterfragen.

Fragen und Gedankenspielchen

Lieber Leser, ich beginne in einer 7-teiligen Beitragsreihe mit Gedanken über den “Ursprung” dieser Virusvariante (manche Coronaviren mutieren immerhin ca. alle paar Wochen und Monate) und gehe dann immer weiter Richtung Gegenwart, wo uns allen strenge Maßnahmen und vielleicht auch eine Diskriminierung Ungeimpfter bevorstehen. Die (mediale) Aufbauschung der Gefährlichkeit dieses Virus ist ein Problem, doch Pandoras Box ist geöffnet, so schnell werden wir sie nicht mehr schließen können. Deswegen meine Fragen und Gedanken:

1. Ist die Virusvariante nicht doch aus dem Institut für Virologie in Wuhan?

Es ist März 2020 und ich erfahre nicht durch Medien (habe sie eher nicht genutzt), aber durch meinen Chef und über Freunde von einem neuartigen Coronavirus. Nach einigen Tagen sage ich zu einem Kollegen scherzhaft, dass das Virus sicher in einem nahegelegenen Forschungslabor ausgekommen ist. Am selben bzw. nächsten Tag erfahren wir, dass tatsächlich in Wuhan ein bekanntes Institut für Virologie liegt, und ich lache nicht mehr ganz so darüber wie einen Tag zuvor.

Es wird schon im Jänner 2020 die Möglichkeit gezeigt, dass es dort seinen Ursprung haben kann, doch es wehren sich manche Leute gegen diesen Gedanken. Am 17. März 2020 wird ein Beitrag publiziert, in dem sehr stark für eine natürliche Mutation des Virus plädiert wird. Beim späteren Lesen dieses Artikels fällt mir auf, dass für eine natürliche Mutation argumentiert wird, und die Möglichkeit der künstlichen Veränderung als “nicht plausibel” ausgeschlossen wird. Liest man aber die ganze Publikation genau, so wie ich das sehr gerne tue, sieht man, dass auch sie meinen, es gäbe derzeit keine Beweise für oder gegen den Ursprung aus dem Virologie-Institut. Auch wird aufgezeigt, dass mehr wissenschaftliche Daten sich zugunsten der einen oder anderen Theorie auswirken können. Somit stelle ich mir die Frage, die ich mir auch bei vielen Studien stelle: Wie ernst kann ich diesen Beitrag als Laie nehmen? Oft kann man Studien/Artikel nicht ernst nehmen oder nur mit Vorsicht genießen, da sich manche selbst widersprechen oder Schlüsse entgegen der gezeigten Ergebnisse ziehen. Andere Beiträge kann man aufgrund anderer Kriterien verwerfen oder nicht ganz ernst nehmen, je nach Fachgebiet, Methoden, Interessenskonflikten etc.

Später tauchen wieder Zeitungsartikel usw. auf, die die Frage nach dem Ursprung im Labor stellen. Ich erfahre, dass es Indizien auf den eventuellen Ursprung in einer chinesischen Mine im Jahr 2012 gibt. Diese Hypothese schließt aber auch eine spätere Genmanipulation des Virus nicht aus und kritisiert auch, dass die “Labor-Hypothese” generell von etablierten Wissenschaftlern als Gerüchte, unbelegte Theorie oder Verschwörungstheorie abgetan wird. Außerdem wird der Druck auf Wissenschaftler gezeigt, die Arbeiten publizieren wollen, welche vom öffentlichen Konsens abweichen. Es wird z.B. auf ein Interview mit Birger Sørensen verlinkt, der auch an einer bestimmten Impfung gegen Covid-19 arbeitet. Den Wissenschaftlern, die den Konsens wiedergeben, werden teilweise Interessenskonflikte vorgeworfen. Dann hoffen wir einmal, dass der Konsens kein Nonsens ist. 🙂

Ist es so abwegig, dass das Virus im Labor in Wuhan unabsichtlich freigesetzt wurde? Völlig egal, ob es natürlich ist (die Proben von den Minenarbeitern 2012/13 etc.) oder später künstlich genetisch verändert (dazu ist das Institut ja da, es arbeitet genau in diese Richtung hin!!). Diese Frage stelle ich mir, da im Sommer 2020 befreundete Biochemiker und Molekularbiologen behaupten, in ihren Kreisen geht die Hypothese um, dass es sich um eine künstliche Veränderung (eines bekannten Coronavirus) im Labor handelt. Sie argumentieren mit bestimmten Erkennungsmerkmalen, die ich als Laie nicht auf die Schnelle prüfen und nachvollziehen kann. Auf jeden Fall meinen sie, dass es höchstwahrscheinlich aus dem Labor unabsichtlich freigesetzt worden ist, da sie die Praxis kennen.

Zusätzlich tauchen später Meldungen in den Medien auf, dass das Virus oder zumindest bestimmte Sequenzen des Genoms im Abwasser aus früheren Proben in Barcelona vorhanden seien, andere Meldungen zeigen ebenfalls Indizien über ein bereits früheres Auftauchen in Italien und so weiter. Tatsächlich hat man bis heute das Virus nicht in einem Tier nachweisen können, nur eine 96,2%-ige Übereinstimmung mit dem am nächsten verwandten, bekannten Virus (in einer Fledermaus). Diese Übereinstimmung ist genetisch bei weitem nicht ausreichend, um sagen zu können, das ist das Virus. Es häufen sich die Ungereimtheiten, es gibt auch nachträgliche Änderungen und Löschungen in Datenbanken usw., die immer wieder argumentativ wegdiskutiert werden. Die WHO verlangt nach dem Ursprung zu suchen und die Chinesen geben dies erst spät frei. Erst Anfang Jänner 2021 findet man Berichte, dass ein Team der WHO Hinweise zum Ursprung untersuchen darf. Es gibt aber wieder mögliche Probleme und Interessenskonflikte, die wieder weg-argumentiert werden und ins Gegenteil verkehrt werden. Darüber zu urteilen habe nicht ich, aber ich äußere meine Bedenken.

Ich suche im Jahr 2020 nach (wissenschaftlichen) Beiträgen, die einen Labor-Ursprung nicht ausschließen und finde auch ein paar. Ich finde einen von Nerd has Power und Beiträge von ScienceFiles dazu, ich sehe mir auch Verweise auf andere Beiträge / Publikationen an. Eine gute Zusammenfassung über die Latham-Wilson Mojiang Miners Passage (MMP) Hypothese, also die oben bereits verlinkte Hypothese über den Ursprung in einer Mine, findet man von SWPRS mit dem Titel Covid-Ursprung: Die Mojiang-Minenarbeiter.

Am 17. November 2020 wird eine Arbeit von Rossana Segreto und Yuri Deigin publiziert. Der Titel The genetic structure of SARS‐CoV‐2 does not rule out a laboratory origin und der Untertitel SARS‐COV‐2 chimeric structure and furin cleavage site might be the result of genetic manipulation deuten schon in eine gewisse Richtung, genau wie andere Publikationen dies bereits tun. Es berichten erst jetzt darüber z.B. die Kronen Zeitung, die Tiroler Tageszeitung und auch andere. Hier ist der ursprüngliche Bericht der Nachrichtenagentur APA vom 14.01.2021, 10:59 mit dem Titel Forscher: Labor als Coronavirus-Ursprung nicht auszuschließen.

Fazit: Es ist nicht bekannt, wo der Ursprung ist. Könnte man jemals einen statischen Ort oder ein Lebewesen als “Ursprung” eines Virus finden? Es sind auf jeden Fall die Aufzeichnungen im Labor in Wuhan unparteiisch zu untersuchen, dann könnte man eventuell mehr erfahren.

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